Aktiv sein

Laufen

Wer an der Strandpromenade von Palma einen ersten Café bestellt, sieht sofort: Mallorca ist eine Insel der Läufer. Denn die Streckenvielfalt ist ein Hit. Dazu zählen die vielen schönen (und ebenen) Strandpromenaden, aber auch das gut ausgebaute Radstraßennetz und die wilden Feld- und Waldwege, die Dörfer miteinander verbinden, sind für Jogger ein Hit.

Wussten Sie, dass es auf Mallorca alleine sechs jährlich stattfindende Marathon-Veranstaltungen gibt? Und dazu 20 Bergläufe und unzählige 10-Kilometer-Läufe? Aber auch ohne die Teilnahme an einem Wettkampf gehören Ihre Laufschuhe mit ins Gepäck. Denn gleich hinter der Finca Bella Roca können Sie loslaufen und eine schöne, teils steile und immer spektakuläre 30-Minuten-Runde drehen: links aus dem Haus die Straße hinauf, über Trampelpfade aus dem Dorf heraus mit herrlichem Blick ins Tramuntana-Gebirge und vorbei an alten Bauernhäuser zurück in den Ort bis zur Dorfkirche. Gleich neben dem kleinen Gotteshaus liegt  das  typisch mallorquinische Cafe Sa Placa de Galilea. Dort bestellen Sie ein Pa amb Oli (geröstetes Brot mit Tomaten) zum Café – und genießen von der Terrasse aus die spektakuläre Aussicht. Und die Tatsache, dass diese geniale Laufrunde Ihnen ganz allein gehört. Zu Fuß zurück zur Finca sind es von hier 5 Minuten.

Radfahren

Vor einiger Zeit sind wir im Netz auf Roadbike gestoßen, eine Zeitschrift für Rennradfahrer. Was deren Chefredakteur über das Biken im Tramuntana-Gebirge schreibt, hat uns sehr gefallen. Weil es widerspiegelt, was wir bei unseren vielen Aufenthalten dort erleben. „Vielfältiger als auf der Tour durch ursprüngliche Bergdörfer, über die spektakuläre Küstenstraße und zurück ins mondäne Andratx lässt sich Mallorca kaum erleben“, schreibt der Roadbike-Chef Jens Vögele. Und schöner als Galilea kann der Höhepunkt einer solchen Tour nicht ausfallen. Dafür müssen wir nicht einmal selbst in den Sattel steigen. Sondern uns einfach die von Glück durchströmten Gesichter all jener Biker schauen, die von Peguera über es Capdèlla heraufgeradelt kommen.

Denn die Anfahrt ist ein echtes Abenteuer. Sie führt über eine schmale Bergstraße, die sich in Serpentinen hinaufschlängelt, durch ein dicht bewachsenes grünes Tal mit Orangenbaum-Plantagen und alten Fincas. Lohn der Strapaze ist Galileas prominentem Plateau auf 410 Höhenmetern zu Füßen der Berges Galatzó. Wer es bis hierher schafft, auf den wartet als Belohnung ein fantastisches Bergpanorama. Und die rasante Abfahrt nach Puigpunyent. Unser Tipp: vorher noch unbedingt bei Serge einkehren, dessen Trattoria direkt oberhalb des Ziel-Plateaus liegt und wo knusprige Pizzen und knackige Salate serviert werden.

 

Die Tour Peguera-Galilea-Peguera zum Nachlesen und Nachfahren: https://bit.ly/2P7OC2R

Yogastunden

Namaste! Die Sonne scheint auf Mallorca fast das ganze Jahr über. Selbst im Winter wärmt sie noch mit täglich fünf Stunden am Tag. Viel Zeit also, um sich dem wärmenden Licht einmal mit dem Sonnengruß zuzuwenden, der klassischsten aller Yoga-Haltungen. Wenn man nur wüsste, wie das geht? Keine Sorge: Sonja Thiele zeigt es Ihnen. Die gebürtige Hamburgerin ist ausgebildete Yogalehrerin und auf ihre Art selbst ein Sonnenschein, denn die Begegnung mit ihr macht einfach gute Laune. Thiele kommt mit Yogamatten, Gurten und Blöcken zur individuell vereinbarten Yogastunde ins Bella Roca. Und holt ihr Gegenüber genau dort ab, wo Yoga gut tut. Ihr einfühlsamer, warmherziger Stil eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Nichts muss besprochen werden, alles ergibt sich aus der Situation. Reinschnuppern ins Yoga, die eigene Praxis vertiefen oder einfach Energie tanken: Das geht im Sommer übrigens auf der Wiese unter Olivenbäumen genauso gut wie im Winter auf den warmen Fliesen vor dem Kamin. Und endet in einer Vorbeugung vor dem Leben und mit einem zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht – eben Namasté!

 

Eine Einzelstunde kostet ca. 60 Euro.

Termine und Infos: www.yoga-waves.com